Banken stellen derzeit deutlich höhere Anforderungen an Finanzierungen und auch Förderungen werden neu ausgerichtet – wer 2026 eine Immobilie kaufen will, braucht einen klaren Plan. Wir zeigen Ihnen die cleversten Finanzierungsstrategien und Fördermöglichkeiten.

 

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Ausblick auf die Zinsen 2026: Wann ist es sinnvoll, zu handeln?

Im Jahr 2026 wird erwartet, dass sich die Bauzinsen zwischen 3,2 und 4,0 Prozent bewegen, abhängig von der Kreditwürdigkeit und der Laufzeit. „Wer Ende 2025 ein Forward-Darlehen abschließt, kann oft noch Zinssätze unter 3,5 Prozent für die nächsten zehn Jahre sichern“, erklärt Monique Schäfer von der M3 Immobilienagentur Saar. Bei einer Finanzierung von 400.000 Euro kann dies einen Zinsvorteil von 30.000 bis 40.000 Euro bedeuten.

Andererseits sollten diejenigen, die auf eine Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank hoffen, abwarten. „Erst ab Mitte 2026 erwarten Experten eine merkliche Entlastung“, ergänzt Michael Schäfer. Das Risiko besteht darin, dass die Immobilienpreise in Wachstumsregionen schneller steigen könnten als die Zinsen sinken. Wer in den kommenden sechs Monaten plant, eine Immobilie zu erwerben, sollte daher jetzt handeln.

Förderoptionen 2026: Welche Programme sind noch nutzbar?

Die KfW-Förderung bleibt auch 2026 ein zentrales Mittel zur Unterstützung. Das Programm „Wohngebäude – Effizienzhaus“ bietet weiterhin zinsgünstige Darlehen bis zu 150.000 Euro für Neubauten oder umfassende Sanierungen auf den Effizienzhaus-Standard 40 oder 55. „Besonders der Tilgungszuschuss von bis zu 30 Prozent ist attraktiv“, so Monique Schäfer.

Das BAFA-Programm für Wärmepumpen und Solaranlagen wird 2026 nicht nur fortgeführt, sondern sogar erweitert – Käufer können bis zu 70 Prozent der Investitionskosten erstattet bekommen. Auch das „Jung kauft Alt“-Programm für unter 35-Jährige, die sanierungsbedürftige Immobilien erwerben, bleibt bestehen und bietet bis zu 20.000 Euro Zuschuss pro Haushalt.

Effektiver Einsatz von Eigenkapital: Strategien für unterschiedliche Kapitalausstattungen

Selbst mit geringem Eigenkapital kann eine Finanzierung sinnvoll sein. „KfW-Darlehen in Kombination mit einem klassischen Annuitätendarlehen ermöglichen Finanzierungen bis zu 100 Prozent, besonders bei energieeffizienten Objekten“, erklärt Michael Schäfer. Viele Banken akzeptieren heute bereits 5–10 Prozent Eigenkapital, wenn Bonität, Einkommen und Objektqualität stimmen.

Wer über mehr Eigenkapital verfügt (etwa 30 Prozent oder mehr), kann von günstigeren Zinskonditionen profitieren und sollte auf kurze Laufzeiten und flexible Sondertilgungsoptionen setzen, um die Zinslast zu reduzieren. „Eine ergänzende Bausparfinanzierung kann die Anschlussfinanzierung absichern und Zinsen sparen, besonders wenn der Vertrag schon länger besteht“, fügt Monique Schäfer hinzu.

Immobilienfinanzierung mit Makler: Mehr Sicherheit und bessere Konditionen

Ein erfahrener Immobilienmakler kann Käufern nicht nur bei der Objektauswahl helfen, sondern auch bei der Finanzierung, indem er realistische Budgets prüft und passende Finanzierungspartner empfiehlt. „Durch die Zusammenarbeit mit Banken und Finanzierungsberatern können Konditionen, Fördermöglichkeiten und Zeitpläne besser abgestimmt werden“, erklärt Michael Schäfer. Dies beschleunigt den Kaufprozess und hilft, Finanzierungslücken zu vermeiden. Besonders bei komplexen Finanzierungen oder geringem Eigenkapital bietet die Unterstützung durch einen Makler mehr Sicherheit und erhöht die Wahrscheinlichkeit eines erfolgreichen Abschlusses.

Träumen Sie von einer eigenen Immobilie im Saarland im Jahr 2026? Lassen Sie sich nicht von steigenden Preisen oder unsicheren Zinsen abschrecken. Kontaktieren Sie uns für eine kostenfreie Finanzierungsberatung – gemeinsam entwickeln wir die optimale Strategie für Ihren Weg ins Eigenheim.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

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