Ein Immobilienverkauf in Eigenregie klingt für viele Eigentümer verlockend – schließlich entfällt so die Maklerprovision. Doch wer ohne Makler verkauft, muss viel Zeit investieren und Hürden meistern – von der realistischen Wertermittlung bis zur Vertragsverhandlung.

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Herausforderungen beim privaten Immobilienverkauf: Zeit, Wissen und rechtliche Aspekte

Der Verkauf einer Immobilie ist keine Nebensache. Als privater Verkäufer müssen Sie alle Aufgaben eigenständig bewältigen, was mehrere Monate in Anspruch nehmen kann. Dazu gehören das Schalten von Anzeigen, das Erstellen ansprechender Fotos, das Verfassen eines Exposés, das Beantworten von Anfragen und die Koordination von Besichtigungsterminen – oft abends oder am Wochenende. In ländlichen Gegenden wie dem Saarland kann es noch schwieriger sein, Interessenten zu finden.

Neben Zeit erfordert der private Verkauf auch Fachwissen. Der Angebotspreis sollte realistisch sein – ohne fundierte Marktkenntnisse besteht die Gefahr, den Wert der Immobilie zu über- oder unterschätzen, was kostspielig werden kann. Zudem liegt die Verantwortung für alle rechtlichen Schritte beim Eigentümer: vom Energieausweis und den Objektunterlagen bis zum Notartermin. Fehler oder Lücken im Kaufvertrag, wie etwa übersehene Mängel, können schwerwiegende Folgen haben.

Aufgaben eines Immobilienmaklers: Unterstützung durch den Profi

Ein erfahrener Immobilienmakler nimmt Ihnen viele Aufgaben ab. „Wir ermitteln den Marktwert präzise und kümmern uns um die Vermarktung auf allen relevanten Kanälen“, erklären Monique und Michael Schäfer von der M3 Immobilienagentur Saar. Dazu gehören professionelle Fotos, ein aussagekräftiges Exposé und Inserate auf großen Plattformen. Auch die Betreuung der Interessenten und die Durchführung der Besichtigungen gehören zu den Aufgaben des Maklers. Dank seines Verhandlungsgeschicks kann ein guter Makler oft den bestmöglichen Preis erzielen.

Der Makler übernimmt auch alle Formalitäten. „Wir beschaffen die nötigen Unterlagen, prüfen die Bonität potenzieller Käufer und begleiten Sie bis zum Notartermin sowie zur Schlüsselübergabe“, so die Schäfers weiter. Dadurch bleibt für Sie kaum Aufwand, und alles verläuft korrekt.

Abwägung von Kosten und Nutzen: Ist die Maklerprovision gerechtfertigt?

Die Kosten für einen Makler sind nicht unerheblich: Üblicherweise betragen sie etwa 5–7 % des Kaufpreises, meist gleichmäßig auf Käufer und Verkäufer verteilt. Ohne Makler können Sie diese Summe einsparen. Allerdings kann es beim Privatverkauf länger dauern, einen Käufer zu finden, oder Sie müssen einen niedrigeren Preis akzeptieren. „Ein guter Makler kann häufig einen höheren Verkaufspreis erzielen, der die Provision mehr als ausgleicht“, betonen die Schäfers.

Viele Interessenten suchen nach „provisionsfrei“ und hoffen auf einen günstigeren Preis. Als privater Verkäufer können Sie das gesparte Maklerhonorar als Verhandlungsspielraum nutzen. Andererseits schätzen viele Käufer die professionelle Abwicklung durch einen Makler. Letztlich hängt es davon ab, wie viel Zeit, Wissen und Einsatz Sie selbst einbringen können – und ob die Ersparnis die Vorteile eines Maklers überwiegt.

Unsicher, ob Sie Ihre Immobilie privat oder mit Makler verkaufen sollen? Lassen Sie uns unverbindlich besprechen, was wir für Sie tun können. Kontaktieren Sie uns – wir erklären transparent unsere Leistungen und zeigen Ihnen, wie wir den bestmöglichen Preis für Ihre Immobilie erzielen. So können Sie Ihr Objekt entspannt und erfolgreich verkaufen.

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

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